10 Verkehrsmythen… Hätten Sie es gewusst? Teil 4

Viele Irrtümer haben sich in den Köpfen deutscher Verkehrsteilnehmer festgesetzt. Eine  Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins deckte 10 verbreitete Mythen im Straßenverkehr auf. 8.)  Gibt es das volle Geld, wenn man bei einem Unfall unschuldig ist? Leider nicht immer. Oft weiß der Geschädigte gar nicht genau, welche Schadensersatzansprüche ihm überhaupt zustehen. Die zahlungspflichtige Versicherung wiederum hat kein Interesse daran, ihn darauf aufmerksam zu machen. Das führt dazu, dass es ohne Anwalt oft viel weniger gibt. Warum also zögern?…
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10 Verkehrsmythen… Hätten Sie es gewusst? (Teil 3)

Viele Irrtümer haben sich in den Köpfen deutscher Verkehrsteilnehmer festgesetzt. Eine  Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins deckte 10 verbreitete Mythen im Straßenverkehr auf. 5.) Ein vorhandener Radweg muss benutzt werden? Nein. Der Radfahrer kann zwischen der Fahrbahn und dem Radweg wählen. Lediglich dort, wo entsprechende Schilder es ausdrücklich vorschreiben, ist der Radweg Pflicht. 6.) Ein Bußgeld ab 60,- € gibt immer mindestens einen Punkt in Flensburg? Nicht ganz. Ordnungswidrigkeiten müssen neben der verhängten Geldbuße von mindestens 60,-€ auch…
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10 Verkehrsmythen… Hätten Sie es gewusst? (Teil 2)

Viele Irrtümer haben sich in den Köpfen deutscher Verkehrsteilnehmer festgesetzt. Eine  Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutscher Anwaltvereins deckte 10 verbreitete Mythen im Straßenverkehr auf. Muss jeder alkoholisierte Fahrer seinen Führerschein für ein Jahr abgeben? Nicht unbedingt. Es kommt auf den Alkoholgehalt im Blut an: Bei 1,1 Promille gilt absolute Fahrunfähigkeit; ein Führerscheinentzug von ca. 1 Jahr ist oft die Regel. Ab 0,5 Promille ist es eine Ordnungswidrigkeit mit Fahrverbot von 1 bis 3 Monate. Aber auch schon ab 0,3…
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Zehn Verkehrsmythen… Hätten Sie es gewusst? (Teil 1)

Viele Irrtümer haben sich in den Köpfen deutscher Verkehrsteilnehmer festgesetzt. Eine  Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutscher Anwaltvereins deckte 10 verbreitete Mythen im Straßenverkehr auf. Beim Auffahren auf die Autobahn gilt das Reißverschlussprinzip, richtig? Nein, laut Straßenverkehrsordnung hat auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen der Verkehr auf der durchgehenden Fahrbahn Vorfahrt. Der einfahrende Verkehr ist somit wartepflichtig und darf sich nur so einordnen, dass er den durchgehenden Verkehr nicht behindert. Bei etwaigen Unfällen des Auffahrenden haftet dieser grundsätzlich allein für den Schaden.…
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Radfahrerin bleibt auf Streugut liegen…wer haftet?

Im verschneiten und vereisten Winter muss regelmäßig gestreut werden. Das trifft private Grundstückseigentümer ebenso wie die öffentliche Hand. Regelmäßig bleibt dabei von dem Streugut auch ein Rest als „Rollbelag“. Was ist, wenn man darauf stürzt und das auch noch Ende März? Kann man, wenn es keine Glätte gab, Schadensersatz verlangen? Dann müsste allerdings ein Verstoß gegen die Verkehrssicherungspflicht vorliegen. Grundsätzlich muss man nach dem Streuen nicht gleich wieder den Weg oder die Straße reinigen. Gerade Splitt sollte länger liegen bleiben,…
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Behörden gegen Temposünder: Dürfen Ämter Passfotos herausgeben?

VERKEHRSRECHT-Tipps von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht In den meisten Fällen wollen die Bußgeldbehörden, bei Verkehrsordnungswidrigkeiten so schnell wie möglich den Fahrer ermitteln. Andernfalls könnte die Verfolgung möglicherweise verjähren und muss eingestellt werden. In Deutschland gilt, dass bei einem Verstoß immer der Fahrer eindeutig ermittelt werden muss. Insofern ist der Besitzer des Wagens nicht zwingend für die Verkehrssünden verantwortlich. Um den Fahrer also in dem jeweiligen Fall eindeutig ermitteln zu können, arbeiten die Behörden gelegentlich zusammen.…
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Eingeschneite oder verschmutzte Verkehrsschilder… Wirksam?

VERKEHRSRECHT-Tipps von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht Herr Eplinius, in der Winterzeit sind die Verkehrsschilder oft eingeschneit oder verdreckt und dadurch nicht erkennbar. Sind diese trotzdem wirksam? Doreen B. Nein. Verkehrsschilder, die aufgrund von Schnee oder Schmutz nicht erkennbar  sind, entfalten keine Wirkung. In einem solchen Fall wurde in unserer Kanzlei ein Autofahrer in einer Tempo-30- Zone mit 40 km/h zu schnell erwischt. Das entsprechende 30er- Verkehrsschild war jedoch durch Schnee verdeckt und nicht erkennbar, weswegen…
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