Tiere

Wenn Struppi und Mietzi mitfahren…

VERKEHRSRECHT-Tips von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Immer wieder sieht man Hunde frech aus dem Seitenfenster des Autos schauen. Oder eine schläfrige Katze liegt müde im Heckfenster, während Frauchen das Auto fährt. „Ach wie niedlich“ denken viele, allerdings sollten Sie lieber ein paar Dinge beachten.

Der Hund: Herrchen fährt mit Struppi ins Wochenende auf der Autobahn, der Hund liegt ganz brav auf dem Rücksitz. Die Autobahn ist voll, es gibt Stau. Nur durch eine Vollbremsung verhindert Herrchen den Auffahrunfall. Aber: Ein Hund mit 20 kg wird schon bei 50 km/h zu einem Geschoss mit einer Kraft von 600 kg. Nur mit Glück bleibt er dabei unverletzt.

Die Katze: Frauchen transportiert die Mietzi in ihrer Transportbox zur Katzenpension. Die Box stellt sie auf die Rückbank. Plötzlich muss sie einem Radfahrer ausweichen und fährt gegen ein parkendes Auto. Zwar ist das Tier durch die Transportbox aus Plastik geschützt, allerdings wird dies durch den Flug durchs Auto wieder aufgehoben. Sowohl Frauchen als auch die Katze können sich bereits bei 30km/h schwer verletzen.

Die StVO sieht in dem ungesicherten Transport von Tieren einen Verstoß gegen die Ladungssicherung und vergibt ein Bußgeld von 35 Euro. Im Falle von Gefährdung drohen 60 Euro und 1 Punkt in Flensburg.

Mein Tipp: Für Hunde gibt’s im Fachhandel spezielle Haltegurte oder Boxen. Diese können auch im Kofferraum montiert werden. Bei Katzen sollten Sie die Transportboxen unbedingt anschnallen!

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