Rechtsanwalt

Sensationelles Urteil! Millionen Verbraucher können Kreditverträge widerrufen

Tipps von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam,

Haben Sie nach Juni 2010 einen Kreditvertrag abgeschlossen? Da es derzeit deutlich günstigere Zinsen gibt, ist das neue Urteil des Europäischen Gerichtshofs EuGH mehr als interessant:

Das Urteil besagt, dass die in den Kreditverträgen enthaltenen Hinweise der Widerrufsfristen nicht ausreichen. Da dies nahezu alle Darlehensverträge in Deutschland betrifft, hat das Urteil für Kreditnehmer weitreichende Folgen.

Darlehensverträge müssen klare Hinweise zum Beginn von Widerspruchsfristen enthalten. Das ist in Deutschland bisher nicht der Fall gewesen, so der EuGH.

Die EU-Richtlinie über Verbraucherkreditverträge solle dem Kunden einen großen Schutz bieten, urteilten die höchsten EU-Richter. Kreditverträge müssten deshalb ganz klar und deutlich die Bedingungen für die Widerrufsfrist darlegen. Eine Verweisung auf unterschiedliche Paragrafen biete diese Klarheit nicht, urteilten die Richter.

Kreditverträge können eigentlich nur bis 14 Tage nach Abschluss widerrufen werden. Weil die Widerrufsbelehrung aber falsch ist, beginnt die Frist nicht zu laufen. Der Kreditvertag kann somit noch heute –bis zu 10 Jahren später- widerrufen werden.

Für Sie die Chance, rückwirkend einen Kredit zu viel günstigeren Konditionen abzuschließen!

Das müssen Sie jetzt tun:

Sie sollten jetzt genau prüfen, was bei Ihnen im Kreditvertrag steht. Ist die Möglichkeit des Widerrufs klar formuliert? Wenn nicht, dann bekommen Sie die Chance, Ihr Auto oder Ihr Haus/ Immobilie über einen günstigeren Kredit zu finanzieren.

Dazu sollten Sie einen Anwalt kontaktieren. Abgeschlossene Kreditverträge dürften nun widerrufbar sein. Das ist extrem lohnenswert, da Sie für ihr Darlehen heute ein deutlich besseres Angebot bekommen werden. Gerade bei Baukrediten lassen sich heute zum Teil sehr viel bessere Zinssätze ergattern als noch vor einigen Jahren.

Die rote Ampel umfahren?

VERKEHRSRECHT-Tipps von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Herr Eplinius, an unserer Kreuzung in Bornstedt nutze ich manchmal das Gelände der Jet-Tankstelle, um nicht an der roten Ampel warten zu müssen. Darf ich das eigentlich? Walter S.

Grundsätzlich ja! Benutzt ein Autofahrer ein Tankstellengelände zum Umfahren einer roten Ampel, so liegt kein Rotlichtverstoß vor.

Weiterlesen

Rechtsanwaltsfachangestellte/r gesucht!

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab 01.05. eine/n Rechtsanwaltsfachangestellte/n für unser Hauptbüro in Potsdam!

Gern senden Sie Ihre Bewerbungen per E-Mail an kanzleibewerbung100@gmx.de

Ihr Kanzleiteam!

Vergesslichkeit kann vor Fahrverbot schützen…

VERKEHRSRECHT-Tips von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Nicht immer muss ein Temposünder, der innerorts mehr als 30 km/h zu schnell war, mit einem Fahrverbot rechnen. Nach einem Bericht des ADAC hat das Oberlandesgericht Hamm einen Fall für den Autofahrer entschieden: Dieser war in eine korrekt ausgeschilderte Tempo-30-Zone eingefahren und hatte sich dort längere Zeit aufgehalten, wie das häufig vorkommt, wenn jemand beispielsweise einen Einkaufsbummel macht oder ein Restaurant besucht. Beim Wegfahren hatte der ortsunkundige Autofahrer nicht mehr an die Tempo-30-Zone gedacht und war prompt mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt worden. Das Gericht merkte dazu an, dass in einem solchen Fall auf ein Fahrverbot verzichtet werden kann, wenn der Grund für das zu schnelle Fahren vor allem in der Vergesslichkeit des Fahrers liegt und deshalb eine verkehrserzieherische Einwirkung auf den Temposünder, wie es ein Fahrverbot an sich darstellt, nicht erforderlich ist.

Denken Sie daran: Auch wenn Sie meinen, die Sache sei aussichtslos, kann ein erfahrener Verkehrsanwalt oft noch weiterhelfen. Im vorliegenden Fall konnte trotz ordnungsgemäßer Messung ein Fahrverbot vermieden werden. Und mit einer Rechtschutzversicherung haben Sie kein Problem mit möglichen Kosten. Dabei haben Sie übrigens eine freie Anwaltswahl und sind nicht an die Anwälte der Versicherung gebunden!

Was kostet ein „Stinkefinger“?

VERKEHRSRECHT-Tips von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Juristisch handelt es sich bei dem Stinkefinger, dem Zeigens eines „Vogels“ oder der rausgestreckten Zunge um eine Beleidigung. Dafür drohen im Straßenverkehr üblicherweise Geldstrafen. Die Höhe ist dabei abhängig von den Umständen der Tat und der Person des Täters. Weiterlesen

Was kostet ein „Stinkefinger“?

VERKEHRSRECHT-Tips von Rechtsanwalt Mark EpliniusPotsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Juristisch handelt es sich bei dem Stinkefinger, einem Vogel oder der rausgestreckten Zunge um eine Beleidigung. Dafür drohen im Straßenverkehr üblicherweise Geldstrafen. Die Höhe ist dabei abhängig von den Umständen der Tat und  der Persönlichkeit des Täters.

Meistens gibt es für eine Beleidigung in Form eines „Vogels“ 20 bis 30 Tagessätze. Also das, was Sie an 20- 30 Tagen verdienen. Bei einem monatlichen Einkommen von 1.500 Euro wären damit 1.000 bis 1.500 Euro fällig. Die rausgestreckte Zunge und der „Scheibenwischer“ kommen dem Täter dagegen meist etwas günstiger. Das aus Daumen und Zeigefinger gebildete A… wird dagegen wieder etwas härter bestraft. Auch die indirekte Beleidigung („Am liebsten würde ich Sie jetzt A…loch nennen!“) wird als Straftat gewertet. Straffrei dagegen bleiben: Sich mit der Hand an die Stirn schlagen, sich die Hand vor die Augen halten oder den Kopf angewidert wegdrehen. Von den Gerichten unterschiedlich behandelt wird der so genannte Doppelvogel mit beiden Zeigefingern an beiden Schläfen. Eine sogenannte „Beamtenbeleidigung“ gibt es nicht. Dennoch kann die Beleidigung eines Polizisten oder Politesse richtig teuer werden, da sie die Staatsgewalt verkörpern.

Auch gut zu wissen: Selbst der Stinkefinger gegen das Objektiv einer Überwachungskamera ist strafbar. Laut Bayerischem Obersten Landesgericht wird dadurch der überwachende Beamte, der hinter dem Monitor sitzt, beleidigt.

Mein Tipp: Am besten ist es, Sie bleiben schön lieb! Sollten Sie sich dennoch einmal hinreißen lassen und es wird ein Verfahren gegen Sie geführt: Nehmen Sie es ernst; es drohen neben der Geldstrafe ein Eintrag ins Führungszeugnis, Führerscheinentzug und Punkte. Ein erfahrender Rechtsanwalt wird hier versuchen, eine Einstellung des Verfahrens zu erreichen. Sie sollten daher sofort nach Erhalt eines Vernehmungsbogens Kontakt zum Anwalt suchen, bevor Sie sich um Kopf und Kragen reden…

Rechtsschutzversicherungen… Sie haben freie Anwaltswahl!

VERKEHRSRECHT-Tips von Rechtsanwalt Mark EpliniusPotsdam,  Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Für fast alle Rechtsbereiche gibt es mittlerweile eine Rechtsschutzversicherung. Dies ist grundsätzlich eine schöne Sache: Sie überlassen dem Anwalt Ihre Versicherungsdaten und er kümmert sich um Ihren Fall.

Allerdings wird nicht jeder Rechtsstreit von der Rechtsschutzversicherung übernommen. Weiterlesen

Rechtsschutzversicherungen… Sie haben freie Anwaltswahl!

VERKEHRSRECHT-Tipps von Rechtsanwalt Mark EpliniusPotsdamFachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Für fast alle Rechtsbereiche gibt es mittlerweile eine Rechtsschutzversicherung. Dies ist grundsätzlich eine schöne Sache: Sie überlassen dem Anwalt Ihre Versicherungsdaten und er kümmert sich um Ihren Fall. Weiterlesen

Unfall: Anwaltskosten werden ersetzt!

VERKEHRSRECHT-Tipps von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam

Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Unfallopfer haben einen Anspruch darauf, dass die gegnerische Versicherung ihnen den Anwalt bezahlt. Weiterlesen

Kopfhörer im Straßenverkehr… Verboten?

VERKEHRSRECHT-Tipps von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam

Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

 

Herr Eplinius, ich trage oft Kopfhörer beim Fahren. Jetzt habe ich gehört, dass dies verboten ist. Stimmt das? Diana T., Geltow

Nicht unbedingt. Allerdings kann das Tragen eines Kopfhörers unter Umständen zu Problemen führen: Weiterlesen

Kanzlei in Potsdam

EPLINIUS
Rechtsanwälte

Fachanwaltskanzlei


Am Silbergraben 22
14480 Potsdam



Tel.: 0331 / 231 801 -0
Fax: 0331 / 231 801 -10
Mail: kanzlei(at)eplinius.de

WhatsApp:0157/ 859 12 122