Ordnungswidrigkeit

Was ist wirklich im Auto erlaubt? Rauchen? Bier trinken? Sex?

VERKEHRSRECHT-Tips von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Es ist erstaunlich, was grundsätzlich am Steuer erlaubt ist. Allerdings lenkt es oft vom Fahren ab und ist nicht immer sinnvoll.

  • Ein Feierabendbier am Steuer?
    Erlaubt! Aber natürlich gelten die Promillegrenzen. Bereits bei 0,3 Promille und Fahrfehlern kann es teuer werden, ab 0,5 Promille ist es in jedem Fall eine Ordnungswidrigkeit. Fahranfänger dürfen gar nichts trinken.
  • Nackt Auto fahren?
    Grundsätzlich in Ordnung. Wenn sich jedoch jemand gestört fühlt und Sie anzeigt, kann es teuer werden.
  • Im Auto rauchen und essen?
    Natürlich erlaubt, solange Sie komplett aufmerksam bleiben.
  • Mitsingen oder rhythmisch bewegen am Steuer?
    Na klar, Sie müssen nur aufmerksam bleiben und für ein „unbeeinträchtigtes“ Gehör sorgen. Die Musik also nicht zu laut! Sonst könnten Sie auch einen Rettungswagen überhören.
  • Während der Fahrt umziehen?
    Das geht natürlich. Sie müssen nur angeschnallt und konzentriert bleiben.
  • Am Steuer schminken?
    Auch das ist grundsätzlich erlaubt. Aber auch hier dürfen Sie die Konzentration auf den Verkehr nicht verlieren.
  • Sex beim Fahren?
    Das sollten Sie lieber lassen! Jeder muss so fahren, dass andere weder gefährdet noch belästigt werden. Das passt meist mit Sex am Lenkrad nicht zusammen. Hier droht auch eine Verfolgung als Straftat.
  • Die Sitzlehne weit nach hinten stellen und entspannt fahren?
    Grundsätzlich ja. Aber Sicht und Gehör dürfen nicht eingeschränkt sein.

 

Gips am Steuer, wird das teuer…?

VERKEHRSRECHT-Tips von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Herr Eplinius, ich habe mir beim Fussball die Hand gebrochen und trage diese nun in Gips. Darf ich noch Autofahren? Marc H.

Lieber nicht! Ein Gipsverband erlaubt nur eine stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit; er ist starr und unflexibel. Damit können Sie in ungewöhnlichen Situationen häufig nicht mehr ausreichend reagieren und gefährden sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer. Wer sich trotz Gipsarm hinters Steuer setzt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die von der Polizei mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Denn grundsätzlich darf am Straßenverkehr nur derjenige teilnehmen, der gewährleisten kann, dass andere Personen nicht gefährdet werden.

Vorsicht auch bei Unfällen: Verkehrsteilnehmer, die trotz Gips-Bandagen aufs Auto oder Fahrrad nicht verzichten wollen, riskieren bei einem Unfall den Versicherungsschutz, da solche Fahrten als grob fahrlässig zu werten sind. Dies gilt sogar für den Fall, dass Sie nicht Schuld sind.

Mein Tipp: Als Gipsträger –egal ob Arm oder Bein- sollten Sie sich nicht ans Steuer setzen! Benutzen Sie bis zur Entfernung des Verbandes lieber die öffentlichen Verkehrsmittel! Ausnahme: Das linke Gipsbein im Automatikauto dürfte nicht generell auszuschließen sein. Dennoch sollten Sie im Zweifel auch hier lieber einen anderen fahren lassen…

Abschleppen in der Innenstadt…!

VERKEHRSRECHT-Tips von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Ein in einer  Innenstadt auf dem Gehweg geparktes Fahrzeug kann sogar unverzüglich abgeschleppt werden. In einem solchen Fall hatte jetzt das Verwaltungsgericht Neustadt zu entscheiden. Weiterlesen

Die Facebook- Falle

VERKEHRSRECHT-Tips von Rechtsanwalt Mark EpliniusPotsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Nach einem Verkehrsverstoß ist es Sache der Behörde, den wahren Fahr­zeugführer zu ermitteln. Dies ist oft schwierig, da der Halter nicht immer der Fahrer ist. Deshalb statten die Ermittler auch gern mal Nachbarn des vermeintlichen Fahrers einen Be­such ab, um die Identität anhand des Blitzerfotos zu überprüfen. Ganz neue Möglichkeiten bieten sich der Polizei oder dem Ordnungsamt nun durch die sozialen Netzwerke im Internet wie Facebook und Co. Hierdurch identifi­zierten kürzlich Ermittler aus Münster einen Mann, der auf der Au­tobahn zu wenig Abstand gehalten hatte.

Also Vorsicht: Wer Bilder von sich in sozialen Netzwerken hinterlegt, bietet so die beste Möglichkeit, in einer Ordnungswidrigkeit überführt zu werden. Mussten die Ermittler vor dem Zeitalter der sozialen Netzwerke auf jeden Fall im Umfeld der vermeintlichen Fahrer ermitteln, bieten die Internetplattformen ganz neue Möglichkeiten, einen Fahrer zu identifizieren.

Mein Tipp:  Droht Ihnen ein Bußgeldverfahren, sollten Sie die Fotos für ein paar Wochen herausnehmen oder für Unbeteiligte unsichtbar machen. Selbiges gilt für Bilder auf etwaigen Internet-Firmenauftritten.

Sollten Sie dennoch identifiziert werden, gibt es weitere Ansätze zur Vermeidung einer Ahndung: Die Messungen der Radargeräte sind nicht immer zuverlässig. Deshalb lohnt ein Gang zum Verkehrsanwalt immer. Laut der sogenannten Blitzerstudie des Automobilclubs von Deutschland sind bis zu 80 Prozent der Bußgeldverfahren wegen Ge­schwindigkeitsüberschreitung formal oder technisch falsch! Mit einer Rechtsschutzversicherung sollten Sie also nicht zögern, Ihr Verfahren anwaltlich überprüfen zu lassen.

Rechts überholen… Wann erlaubt?

Grundsätzlich wird links überholt, alles andere ist verboten. Allerdings gibt es in der StVO ein paar Ausnahmen, in denen man rechts überholen darf. Weiterlesen

Die Facebook- Falle

VERKEHRSRECHT-Tips von Rechtsanwalt Mark EpliniusPotsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Nach einem Verkehrsverstoß ist es Sache der Behörde, den wahren Fahr­zeugführer zu ermitteln. Dies ist oft schwierig, da der Halter nicht immer der Fahrer ist. Weiterlesen

10 Verkehrsmythen… Hätten Sie es gewusst?

VERKEHRSRECHT-Tips von Rechtsanwalt Mark EpliniusPotsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Viele Irrtümer haben sich in den Köpfen deutscher Verkehrsteilnehmer festgesetzt. Eine  Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutscher Anwaltvereins deckte 10 verbreitete Mythen im Straßenverkehr auf.

  • Beim Auffahren auf die Autobahn gilt das Reißverschlussprinzip, richtig?

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Warnwesten sind Pflicht!

VERKEHRSRECHT-Tips von Rechtsanwalt Mark EpliniusPotsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

 

Einige Fahrer haben sie bisher schon freiwillig im Auto liegen, seit 2014 sind sie in jedem Fahrzeug vorgeschrieben: die Warnwesten. Weiterlesen

10 Verkehrsmythen… Hätten Sie es gewusst?

VERKEHRSRECHT-Tips von Rechtsanwalt Mark EpliniusPotsdam,  Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Viele Irrtümer haben sich in den Köpfen deutscher Verkehrsteilnehmer festgesetzt. Eine  Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutscher Anwaltvereins deckte 10 verbreitete Mythen im Straßenverkehr auf: Weiterlesen

Die Facebook- Falle…

VERKEHRSRECHT-Tips von Rechtsanwalt Mark EpliniusPotsdam,  Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Nach einem Tempoverstoß ist die Behörde verpflichtet, den wahren Fahrzeugführer zu ermitteln. Da dies nicht immer der Halter ist, statten die Ermittler auch mal Nachbarn des vermeintlichen Fahrers einen Besuch ab, um die Identität anhand des Radarfotos zu überprüfen. Ganz neue Möglichkeiten bieten sich der Polizei nun durch die sozialen Netzwerke im Internet wie Facebook und Co. Hierdurch identifizierten kürzlich Ermittler aus Münster einen Mann, der auf der Autobahn zu wenig Abstand gehalten hatte.

Also Vorsicht: Wer Bilder von sich in sozialen Netzwerken hinterlegt, bietet der Polizei so die beste Möglichkeit, in einer Ordnungswidrigkeit überführt zu werden. Mussten die Ermittler vor dem Zeitalter der sozialen Netzwerke auf jeden Fall im Umfeld der vermeintlichen Fahrer ermitteln, bieten die Internetplattformen ganz neue Möglichkeiten, einen Fahrer zu identifizieren.

Mein Tipp: Droht Ihnen ein Bußgeldverfahren, sollten Sie die Fotos für ein paar Wochen herausnehmen oder für Unbeteiligte nicht sichtbar machen.

Sollten Sie dennoch identifiziert werden, gibt es weitere Ansätze zur Vermeidung einer Ahndung: Die Messungen der Radargeräte sind nicht immer zuverlässig. Deshalb lohnt ein Gang zum Verkehrsanwalt immer. Laut der sogenannten Blitzerstudie des Automobilclubs von Deutschland (AvD) von 2009 sind bis zu 80 Prozent der Bußgeldverfahren wegen Geschwindigkeitsüberschreitung formal oder technisch falsch! Mit einer Rechtsschutzversicherung sollten Sie also nicht zögern, Ihr Verfahren anwaltlich überprüfen zu lassen.

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