Bescheid

Wer zu langsam fährt…

VERKEHRSRECHT-Tipps von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Herr Eplinius, vor kurzem wurde ich von einem Polizisten verwarnt, weil ich bei einer Parkplatzsuche zu langsam fuhr. Ist das denn in Ordnung? Herbert W.

Es kam sogar schon vor, dass für zu langsames Fahren Bußgelder verhängt wurden! In einem solchen Fall war der Autofahrer auf der Suche nach einer guten Stelle für ein Foto und fuhr auf einer stark befahrenen Bundesstraße nur mit 20 km/h. Dies führte dazu, dass sich ca. 15 Autos hinter ihm stauten. Die Polizei hielt ihn an und verpasste ihm ein saftiges Bußgeld. Dieses wurde durch ein bayerisches Gericht bestätigt: Ein Verkehrsteilnehmer darf einen anderen nicht mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindern. Es gibt zwar keine vorgeschriebene Mindestgeschwindigkeit, jeder Autofahrer müsse sich dennoch dem jeweiligen Verkehr durch Einhaltung einer angemessenen Geschwindigkeit anpassen. Zu langsames Fahren auf verkehrsreichen Straßen ist zu vermeiden. Kommt es dadurch zu einer erheblichen Verkehrsbehinderung, so liege ein Verkehrsverstoß vor, wenn die anderen Verkehrsteilnehmer nicht ohne Risiko überholen können. So lag der Fall hier; der Autofahrer musste das Bußgeld bezahlen.

Mein Tipp: In Bayern sind die Gerichte oft streng; in Potsdam gelingt es uns Anwälten oft, auch klare Bußgelder im Wege der Kulanz zu reduzieren. Probieren Sie es doch einfach mal: Einwurf des Bescheides in unsere Strafzettelboxen oder per WhatsApp an 0157 / 859 12 122. Wir überprüfen den Bescheid völlig unverbindlich für Sie.

Der Potsdamer Rechtsanwalt Mark Eplinius ist Fachanwalt für Verkehrsrecht und Fachanwalt für Strafrecht.  Die Anwälte der Kanzlei Am Silbergraben unterstützen Sie mit einer kostenlosen Kurzinfo unter 0331 / 231 801-0.

Originelle Blitzerausreden…

VERKEHRSRECHT-Tips von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Die nachfolgenden Blitzer-Ausreden gab es wirklich. Sie sind nicht zur Nachahmung, sondern lediglich zum Schmunzeln geeignet:

  • Ich wurde von meiner Ehefrau verfolgt.
  • Ich hatte im Hänger ein Pferd und konnte deshalb nicht so schnell bremsen.
  • Eigentlich fahre ich immer langsam.
  • Der Blitz vom Blitzer hat mich geblendet.
  • Ich musste meinen verhaltensgestörten Kater zum Arzt bringen.
  • Ich ging meinem Hobby nach: beschleunigen auf 75 und sehen wie weit ich komme.
  • Ein Rettungswagen war hinter mir, ich wollte ihn nicht aufhalten.
  • Auf dem Beifahrersitz stand eine Torte, konnte nicht bremsen.
  • Ich fahre hier immer so schnell.
  • Ich hab neue Schuhe und noch kein Gefühl für das Gaspedal.
  • Das Schild tauchte aus dem Dunkeln auf, um sofort wieder zu verschwinden.
  • Mein Wellensittich hatte Durchfall.
  • Ich habe noch nie Fahrerflucht begangen, ich musste immer weggetragen werden.

Mein Tipp: Alle Ausreden sind genauso vorgekommen. Besser Sie schweigen und lassen anwaltlich prüfen, ob Sie das Bußgeld bezahlen müssen. Viele Bescheide werden zu Unrecht erhoben und können korrigiert werden.  

Blitzer… Wenn der Beifahrer auf dem Foto ist

Herr Eplinius, ich erhielt einen Bußgeldbescheid, auf welchem der Beifahrer mit abgebildet ist. Ist der Bescheid als solcher jetzt nicht rechtswidrig? Tino J., Potsdam

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Leider reicht das noch nicht aus. Weiterlesen

Die Strafzettelbox

Auf den Straßen wird immer mehr geblitzt, da die Kommunen Geld brauchen. Die Betroffenen fühlen sich oft hilflos. Dass die Messungen oft fehlerhaft sind, haben einige schon gehört. Doch was nun? Einen Anwalt fragen? Die meisten fürchten den Aufwand und die Kosten einer Beauftragung.

Deshalb haben wir nach einer Lösung gesucht:

Wir helfen Ihnen und werfen einen Blick auf Ihren Bescheid!

Für Sie ganz einfach:

  • Bußgeldbescheid mit Telefonnummer einwerfen
  • wir überprüfen diesen
  • wir rufen Sie an und sagen Ihnen, ob sich ein Einspruch lohnt!

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Mit dem Einwurf des Bescheides entstehen keine Beratungskosten!

Der Einwurf ist unverbindlich – es folgt eine Ersteinschätzung der Sachlage sowie eine konkrete Benennung der Kosten wenn Sie uns beauftragen möchten.

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Die Strafzettel-Boxen finden Sie direkt an den 2 Standorten der Kanzlei:

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Verkehrshof 7, 14478 Potsdam

(im Industriegebiet)

David-Gilly-Str. 1, 14469 Potsdam

(an der Pappelallee)

 

 

Pressemitteilungen:

 

Anwalt mit Kummerkasten

Von P. Könnicke

Ein Potsdamer Jurist will mit neuer „Strafzettelbox“ bei Widersprüchen gegen Bußgelder helfen

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Verfahrenseinstellung


Im Idealfall kann für den Mandanten eine Einstellung des Strafverfahrens erreicht werden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Sollte sich der ursprüngliche Verdacht überhaupt nicht bestätigen, muss die Staatsanwaltschaft das Verfahren komplett einstellen. Der Beschuldigte erhält darüber einen entsprechenden Bescheid.
  • Aber auch bei kleinen Straftaten kann eine Einstellung erreicht werden. Dies ist der Fall, wenn der Verfahrensgegenstand lediglich ein Vergehen ist, die Schuld des Täters als gering einzustufen wäre und kein öffentliches Interesse an der Verfolgung besteht.
  • Eine weitere Möglichkeit ist die Einstellung gegen eine Geldauflage. Hierbei muss es sich bei der verfolgten Tat ebenfalls um ein Vergehen handeln. Weiterhin darf die Schwere der Schuld nicht entgegenstehen. Der Beschuldigte kann dann mit einer Geldzahlung eine weitere Strafverfolgung beenden.
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David-Gilly-Str. 1
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