Monatsarchive: Dezember 2018

Kurzehe? Blitzscheidung?

FAMILIENRECHTs-Tips von Rechtsanwältin Melanie Krasemann, Potsdam, Fachanwältin für Verkehrsrecht und Familienrecht

Nicht jede Ehe hält ein Leben lang. Schon lange nicht mehr. Bei manchen entpuppt sich die Hochtzeit schon nach ganz kurzer Zeit als falsche Entscheidung. Doch eine Heirat kann nicht einfach rückgängig gemacht werden.
Eine sog. „Blitzscheidung“ gibt es nicht. Denn für alle Scheidungen gelten grundsätzlich dieselbe Voraussetzung: Die Ehe muss gescheitert sein, damit sie wieder geschieden werden kann. Dieses Scheitern wiederum wird erst vermutet, wenn die Ehegatten ein Trennungsjahr hinter sich gebracht haben und alls beide mit der Scheidung einverstanden sind. Ohne Einhaltung des Trennungsjahres gibt es also in der Regel auch keine Scheidung.

Wie so oft gibt es aber Ausnahmen: Liegt ein sogenannter „Härtefall“ vor, ist eine Scheidung auch früher möglich. In der Praxis allerdings eher selten. kommen solche Fälle allerdings selten vor. Umstände, die solch eine unzumutbare Härte rechtfertigen können, sind beispielhaft Alkohol- und Drogenmissbrauch oder Gewalttätigkeiten des anderen Partners. 

Bei kurzen Ehen können Sie auch auf ein schnelles Scheidungsverfahren hoffen: Beim Zugewinnausgleich und der Aufteilung des Hausrats gibt es oft weniger Konflikte, auch können Sie auf die Durchführung eines Versorgungsausgleichs verzichten.

Beim Versorgungsausgleich werden bei der Scheidung die verschieden hohen Rentenanwartschaften, die die Eheleute während der Ehe erworben haben, ausgeglichen. Grundsätzlich wird das durch das Familiengericht den durchgeführt. Bei kurzen Ehen jedoch nur, wenn einer der Ehegatten dies beantragt. Als Ehezeit gilt der Zeitraum vom ersten Tag des Monats, in dem die Heirat stattfand, bis zum letzten Tag des Monats vor Zustellung des Antrages der Scheidung. Deshalb den Antrag auf Scheidung so rechtzeitig bei Gericht einzureichen, dass dieser noch rechtzeitig vor der Dreijahresfrist an Ihren Ehepartner zugestellt werden kann.

An alle Dieselfahrer… Handeln Sie schnell!

Finden Sie auch, die Autohersteller sollten aufgrund der verbauten Betrugssoftware in Deutschland ihre treuen Kunden entschädigen?

Dieser Auffassung sind wir Verkehrsanwälte auch. Und die Chancen hierfür stehen aufgrund uns vorliegender Informationen ausgezeichnet:

  • Rückzahlung des Kaufpreises gegen Rückgabe des Autos
  • Entschädigung bis zu 10.000,00 EUR
  • erhebliche Vorteile bei Kauf eines Neuwagens

Wir kooperieren dazu mit auserwählten Spezialisten und betreuen mittlerweile eine Vielzahl von Pkw-Fahrern im Abgasskandal. Sie haben Ansprüchen gegen VW, Audi, Mercedes, BMW, Skoda, Opel, Porsche, Fiat, Renault, Seat und Nissan. Diese bestehen unabhängig davon, ob bereits ein Software-Update an Ihrem Fahrzeug durchgeführt wurde!

 

Was kann Ihr Verkehrsanwalt für Sie tun?

  • kostenlose Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung
  • kostenlose Erstberatung inkl. Berechnung Ihres wirtschaftlichen Vorteils

 

Für Rechtsschutzversicherte: 

Im Falle einer Rechtschutzversicherung bietet es sich an, jetzt sofort aktiv zu werden und die Rückabwicklung des Autokaufs in die Wege zu leiten. 

Für Nichtrechtsschutzversicherte: 

Für Nichtrechtsschutzversicherte wird geprüft, ob im Falle einer Finanzierung die Widerrufsbelehrung ordnungsgemäß erfolgte.

 

Zögern Sie nicht länger! Kurz vor der drohenden Verjährung ist es wichtig, im Abgasskandal aktiv zu werden. Wir empfehlen Ihnen, kurzfristig Ihren Verkehrsanwalt zu kontaktieren!

Ihr Kanzleiteam EPLINIUS

 

VERKEHRSRECHT-Tips von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

 

Adressen in Potsdam

EPLINIUS
Rechtsanwälte

Fachanwaltskanzlei


Am Silbergraben 22
14480 Potsdam
-Hauptbüro-


David-Gilly-Str. 1
14469 Potsdam
-Zweigstelle Bugapark-



Tel.: 0331 / 231 801 -0
Fax: 0331 / 231 801 -10
Mail: kanzlei(at)eplinius.de

WhatsApp:0157/ 859 12 122