Wann droht ein Fahrverbot?

VERKEHRSRECHT

Wie unterscheidet sich der Verlust der Fahrerlaubnis vom Verlust des Führerscheins sowie dem Fahrverbot?

Die Fahrerlaubnis ist ein Akt der Verwaltung: Der Bürger erhält die Erlaubnis, auf öffentlichen Straßen mit Kraftfahrzeugen zu fahren. Zur Dokumentation dieser Erlaubnis erhält der Fahrerlaubnisinhaber einen Führerschein. Kommt jemandem dieser Führerschein abhanden, hat er unverändert seine Fahrerlaubnis und kann sich einen Ersatzführerschein ausstellen lassen. Wer aber die Fahrerlaubnis verliert, weil sie ihm durch Gericht oder Fahrerlaubnisbehörde entzogen wird, dem nützt auch der Führerschein als wertloses Stück Papier im Portemonnaie nichts mehr.

Wenn einem Autofahrer jedoch wegen eines Verkehrsdeliktes ein Fahrverbot auferlegt wird, dann besteht seine Fahrerlaubnis unverändert weiter; er darf hiervon jedoch für die Dauer des Fahrverbotes keinen Gebrauch machen.

Tipp: Aufgrund der Fülle führerscheinrechtlicher Vorschriften sollte jeder Autofahrer über eine Rechtsschutzversicherung verfügen und unbedingt die Hilfe eines Verkehrsanwaltes seiner Wahl in Anspruch nehmen, wenn es um Straßenverkehrsdelikte geht. Wenn dieser zu spät eingeschaltet wird, ist es schwer, dem Mandanten erfolgreich zu helfen. Eine schnelle anwaltliche Beratung vermeidet daher oft schwere Nachteile für den Betroffenen.

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