Verstoß in der Probezeit… Unbedingt herauszögern!

VERKEHRSRECHT – Tipps von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht

Herr Eplinius, als Fahranfänger wurde ich geblitzt; es droht ein Punkt in Flensburg. Lohnt es sich dagegen vorzugehen?

Auf alle Fälle! Für alle Fahranfänger gilt gemeinsam: Die ersten 2 Jahre gelten als Probezeit. In dieser Zeit sollte man sich möglichst nichts zu schulden kommen lassen. Denn wenn ein größeres (mit Punkten) oder mehrere kleine Vergehen vorliegen, muss ein kostenpflichtiges Aufbauseminar besucht werden. Gleichzeitig wird die Probezeit auf 4 Jahre verlängert. Gibt’s dann weitere Verstöße, wird eine verkehrspsychologische Beratung empfohlen. Danach droht bereits der Entzug der Fahrerlaubnis für mindestens 6 Monate.

Der Verkehrsanwalt wird versuchen, das Verfahren zur Einstellung zu bringen. Ziel ist, dass Sie keine Punkte in Flensburg eingetragen bekommen. Wenn in Flensburg nichts eingetragen wird, müssen Sie in der Regel auch nicht zum Aufbauseminar.

Mein Tipp: Unabhängig davon bringt bereits die Herauszögerung des ersten Verfahrens einen wichtigen Vorteil im Falle eines weiteren Verstoßes: Der im Falle des zweiten Verstoßes drohende Fahrerlaubnisentzug greift nicht, wenn das Aufbauseminar des ersten Verstoßes noch nicht absolviert ist. Also: Es muss das erste Verfahren und damit das Aufbauseminar so lange wie möglich verzögert werden. Und wie das geht sagt Ihnen Ihr Verkehrsanwalt…

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