Unsere Strafzettel-Boxen

Auf den Straßen wird immer mehr geblitzt, da die Kommunen Geld brauchen. Die Betroffenen fühlen sich oft hilflos. Dass die Messungen oft fehlerhaft sind, haben einige schon gehört. Doch was nun? Einen Anwalt fragen? Die meisten fürchten den Aufwand und die Kosten einer Beauftragung.

Deshalb haben wir nach einer Lösung gesucht:

Wir helfen Ihnen und werfen einen Blick auf Ihren Bescheid!

Für Sie ganz einfach:

  • Bußgeldbescheid mit Telefonnummer einwerfen
  • wir überprüfen diesen
  • wir rufen Sie an und sagen Ihnen, ob sich ein Einspruch lohnt!

.

Der Einwurf ist unverbindlich – es folgt eine Ersteinschätzung der Sachlage sowie der möglicherweise zu erwartenden Kosten.

.

Die Strafzettel-Boxen finden Sie direkt an den 2 Standorten der Kanzlei:

.

Verkehrshof 7, 14478 Potsdam

(im Industriegebiet)

.

David-Gilly-Str. 1, 14469 Potsdam

(an der Pappelallee in Richtung Potsdam- Bornstedt)

 

 

Pressemitteilungen:

  • Potsdam-TV
  • dapd: Anwalt mit Kummerkasten

Von P. Könnicke

Ein Potsdamer Jurist will mit neuer „Strafzettelbox“ bei Widersprüchen gegen Bußgelder helfen

Die Potsdamer sind ein sündiges Volk in Sachen Straßenverkehr. 2,48 Millionen Euro kassierte die Stadt im Jahr 2011 für Verkehrsverstöße. „Das liegt in etwa im Bereich der vergangenen Jahre“, sagt Stadtsprecher Jan Brunzlow. Beim Potsdamer Rechtsanwalt Mark Eplinius melden sich vor allem vermeintliche Tempo- und Rotlichtsünder, Drängler und Gurtmuffel. Der Jurist ist Spezialist für Verkehrsrecht und bietet jetzt mit einer – markenrechtlich geschützten – Strafzettelbox Verkehrssündern die Möglichkeit, sich ihrer Sorgen zu entledigen. Betroffene können ihre Bußgeldbescheide in zwei Briefkästen in der David-Gilly-Straße 1 und am Verkehrshof 7 werfen und der Jurist prüft, ob ein Einspruch sinnvoll wäre und Chancen auf Erfolg hätte.

Dabei geht es dem Anwalt nicht darum, dass Verkehrssünder ungestraft davonkommen. „Aber nicht immer sind die Fälle eindeutig und die Strafen angemessen“, sagt Eplinius. So seien Geschwindigkeitsmessungen oft fehlerhaft, weil die Geräte zuweilen gar nicht oder falsch geeicht seien. „Es gibt eine Reihe von Fehlerquellen“, weiß der Anwalt aus Berufserfahrung und ergänzt: „Meist wissen Betroffene gar nicht, welche Möglichkeiten und Chancen sie haben.“ Dabei gebe es zahlreiche Ansätze zu prüfen, ob die auferlegten Sanktionen angemessen sind. In acht von zehn Fällen hat Eplinius nach eigener Aussage im Vorjahr mildere Strafen oder eine Einstellung der Verfahren erstritten.

Ganz so leicht ist es nach Auffassung des ADAC-Verkehrsrechtsexperten Jost Henning Kärger indes nicht. „Ein Blick auf den Bußgeldbescheid reicht nicht, um die Chancen eines Einspruchs zu bewerten“, sagt der stellvertretende Leiter der Juristischen Zentrale des ADAC in München. Es bedürfe einer umfangreichen Prüfung der Akte und – im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung – einer Bewertung durch einen Sachverständigen.

Doch im Sinne einer Erstberatung hält Jörg Elsner, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht beim Deutschen Anwaltverein, das Angebot seines Potsdamer Kollegen für hilfreich. Denn laut Elsner tun sich viele Betroffene schwer, eine Kanzlei zu betreten. „Selbst bei einem nicht selbst verschuldeten Unfall sucht nur jeder zehnte Betroffene einen Anwalt auf“, sagt Elsner und fügt hinzu: „Wenn es gelingt, die Leute mit ihren Sorgen und Fragen abzuholen und die Hemmschwelle herabzusetzen, kann das nicht schaden.“

Ob es nun an einer gering ausgeprägten Streitlust liegt oder an der Unkenntnis rechtlicher Möglichkeiten oder am Kostenrisiko eines Gerichtsverfahrens: Gemessen an der Fülle Potsdamer Bußgeldbescheide ist die Zahl derer, die eine Strafe nicht akzeptieren oder zumindest hinterfragen, gering. 415 Mal beschäftigten sich im Vorjahr Potsdamer Gerichte mit der Frage, ob jemand zu Recht wegen eines Verkehrsdelikts zur Kasse gebeten wurde. Die Bilanz: 75 Fälle wurden nach Ermessen des Gerichts eingestellt, in zehn Fällen gab es einen Freispruch. 201 Betroffene zogen ihren Einspruch zurück und akzeptieren letztlich das verhängte Bußgeld.

Neben der rechtlichen Bewertung hat die Strafzettelbox durchaus eine psychologische Komponente. „Mit einem Bußgeldbescheid kommt auch immer Ärger ins Haus“, sagt die Potsdamer Psychologin Berit Runge. „Man fühlt sich machtlos, weil sich vermeintlich nichts dagegen machen lässt.“ Wenn Führerscheinverlust oder Fahrverbot drohten, gebe es bei vielen zunächst ein Gefühl von Ohnmacht bis hin zu Angst. „Verantwortung dann in kompetente Hände abzugeben, verschafft Erleichterung.“ P. Könnicke

Quelle Text und Foto: dapd

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Adressen in Potsdam

EPLINIUS
Rechtsanwälte

Fachanwaltskanzlei


Am Silbergraben 22
14480 Potsdam
-Hauptbüro-


David-Gilly-Str. 1
14469 Potsdam
-Zweigstelle Bugapark-



Tel.: 0331 / 231 801 -0
Fax: 0331 / 231 801 -10
Mail: kanzlei(at)eplinius.de

WhatsApp:0157/ 859 12 122