Idiotentest

Immer wieder: Klappe halten!

VERKEHRSRECHT-Tips von Rechtsanwalt Mark EpliniusPotsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Wer sich als Beteiligter eines Verkehrsunfalls oder bei einer Polizeikontrolle zu viel erzählt, kann sich schnell um Kopf und Kragen reden. Hier die häufigsten Fehler, die Sie unbedingt vermeiden sollten: Weiterlesen

10 wichtige Urteile für Autofahrer… Nr.3: Betrunken Radfahren – Führerschein weg?

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Ein hartnäckiger Irrtum ist der, dass der Führerschein von der Polizei oder einem Gericht auch eingezogen werden kann, wenn der Autofahrer nicht mit seinem Pkw, sondern alkoholisiert mit einem Fahrrad unterwegs ist. Das ist aber nicht ganz richtig! Weiterlesen

Änderungen beim Idiotentest ?

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Das Verkehrsministerium will den Ablauf des sog. Idiotentests ändern. Was beabsichtigt ist und was Sie wissen sollten:

Eine MPU wird angeordnet, wenn mindestens 1,6 Promille im Spiel waren oder es sich um  erhebliche oder wiederholte Verkehrsverstöße handelte. Selbst Fahrradfahrern droht bei großem Fehlverhalten ein Idiotentest.  

Bei den angeordneten MPU war Trunkenheit am Steuer der Hauptgrund; 90 % der Teilnehmer waren Männer. Durchgeführt wird diese bei anerkannten Begutachtungsstellen wie TÜV, Dekra oder PIMA.
Die MPU dauert ca. vier Stunden und unterteilt sich in eine medizinische Untersuchung, dem Leistungstest und einem Psychologengespräch. Leider ist oft von Willkür der Gutachter die Rede; Betroffene berichteten gar von Abzocke. Außerdem bieten dubiose Unternehmen teure Kurse an und bewerben diese mit „MPU garantiert bestehen“. Alles in allem für den Betroffenen nicht überschaubar und sehr kostspielig.

Was soll sich ändern?

Eine Expertengruppe empfiehlt, dass nur noch zugelassene Spezialisten die MPU-Vorbereitung anbieten dürfen. Auch der Fragenkatalog soll einheitlich werden. Für eine ungerechte Beurteilung soll es eine unabhängige Beschwerdestelle geben. Außerdem sollen die Untersuchungen mitgeschnitten werden. So bekommen Zweitprüfer die Möglichkeit, die Gespräche anders zu bewerten als der Erstgutachter. Ziel der MPU-Reform ist vor allem eine Kontrolle und Ausdünnung der unüberschaubaren Beratungsanbieter. Zusätzlich sollen Videoaufzeichnungen die Abläufe der Tests nachprüfbar machen.

Irrtümer im Straßenverkehr

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Was dürfen Sie und was nicht? Das wissen wir doch alle genau. Oder? Doch oft ist es ganz anders, als man meint. Hier einige Irrtümer im Straßenverkehr:

Am Ortsschild darf nicht geblitzt werden. Stimmt nicht; die Polizei darf das. Die einzelnen Bundesländer empfehlen ihren Beamten allerdings, in der Regel mit Abstand zu blitzen.

Einen Parkplatz dürfen Sie freihalten. Das können Sie versuchen; einen Anspruch für den Wagen bringt das aber nicht. Ist ein anderer Fahrer eher da, hat er Vorrecht.

Rechts überholen ist immer verboten. Nein; rechts zu überholen ist erlaubt, wenn eine Kolonne mit maximal 60 km/h fährt. Dann dürfen einzelne Fahrzeuge rechts vorsichtig mit maximal 20 km/h höherer Geschwindigkeit vorbeifahren.

Unter 0,5 Promille Alkohol droht keine Strafe. Falsch, bereits ab 0,3 Promille und „Anzeichen von Fahrunsicherheit“ gerät der Führerschein in Gefahr.

Einen Autokaufvertrag können Sie 14 Tage widerrufen. Stimmt nicht; das gilt nur für Internet- und Versandbestellungen sowie bei Haustürgeschäften. Der beim Händler unterschriebene Vertrag ist bindend.

Bei einer Polizeikontrollemüssen Sie umfassend Auskunft geben. Auch falsch; außer Angaben zur Person müssen Sie nichts sagen. Niemand muss sich selbst belasten.

Falschparker darf man zuparken? Nein, das ist nicht erlaubt und kann sogar als strafbare Nötigung gelten. Werden Sie durch einen Falschparker behindert, sollten Sie die Polizei rufen. Gegebenenfalls wird abgeschleppt.

Mit Promille lieber Fahrrad fahren? Gefährlich und auch strafbar, besonders ab 1,6 %. Dann gibt’s sogar den sog. „Idiotentest“.

Barfuß darf man nicht Auto fahren. Falsch, ausdrücklich verboten ist das nicht. Erlaubt sind auch Badelatschen, Flip-Flops oder hochhackige Schuhe, ratsam sind diese aber nicht.

Unfall. Die Versicherung zahlt nur mit Polizeiprotokoll? Falsch! Ihre Ansprüche nach einem Unfall können Sie auch ohne Polizei geltend machen. Aber mit ist es meistens leichter.

Wer auffährt, hat immer Schuld. Stimmt meistens, aber nicht immer. Unerwartetes Bremsen gibt eine Mitschuld.

Lichthupe auf den Vordermann ist verboten. Falsch. Um ein Überholen zu signalisieren, ist sie erlaubt. Nur dichtes Aufblenden kann als Nötigung ausgelegt werden.

10 wichtige Urteile für Autofahrer: Nr.3 Betrunken Radfahren – Führerschein weg?

VERKEHRSRECHT-Tipps von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Ein hartnäckiger Irrtum ist der, dass der Führerschein auch eingezogen werden kann, wenn der Autofahrer nicht mit seinem Pkw, sondern mit einem Fahrrad unterwegs ist und zuvor einiges an Alkohol zu sich genommen hat. Das ist aber falsch! Weiterlesen

Ganz wichtig: Klappe halten!

VERKEHRSRECHT-Tipps von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam

Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Herr Eplinius, vor ein paar Tagen geriet ich in Babelsberg in eine Polizeikontrolle. Der Beamte überhäufte mich mit Fragen und ich war unsicher, was ich denn beantworten müsse. Können Sie mir einige Tipps geben? Marc H., Teltow Weiterlesen

Irrtümer rund um den Straßenverkehr… Teil 2

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 Was dürfen Sie und was nicht? Hier ein paar weitere Irrtümer: Weiterlesen

Freiwillige Abgabe des Führerscheins tilgt keine Punkte in Flensburg

VERKEHRSRECHT – Tipps von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht

Herr Eplinius, nach einer Alkoholfahrt mit dem Fahrrad droht mir nun die MPU; wenn ich diese nicht schaffe –der Entzug der Fahrerlaubnis.  Da ich mir eine MPU finanziell derzeit nicht leisten kann, will ich die Fahrerlaubnis kostengünstiger freiwillig abgeben. Macht das Sinn? Manfred K., Michendorf

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Ganz wichtig: Klappe halten!

VERKEHRSRECHT – Tipps vom Fachanwalt Mark Eplinius

Herr Eplinius, vor ein paar Tagen geriet ich in eine Polizeikontrolle in Potsdam / Babelsberg. Der Beamte überhäufte mich mit Fragen und ich war unsicher, was ich denn beantworten müsse. Können Sie mir einige Tipps geben?

Seien Sie nicht zu redselig! Dies gilt besonders bei Polizeikontrollen. Denn schnell reden Sie sich um Kopf und Kragen und die mögliche gute Erklärung geht nach hinten los. In Fortsetzung an meine Tipps der letzten Woche hier weitere Fehler:

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