Richtiges Radfahren…

VERKEHRSRECHT – Tipps von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht


Herr Eplinius, als Radfahrer bin ich mir manchmal unsicher, welche Verkehrsregeln für mich gelten. Können Sie mir ein paar Tipps geben? Horst M., Michendorf

Hier sind die wichtigsten Besonderheiten:

Kinder bis 8 Jahre müssen, Kinder bis 10 Jahre dürfen auf dem Gehweg fahren. Fehlt ein Gehweg, so dürfen sie auch die Fahrbahn benutzen. Beim Überqueren der Fahrbahn müssen Kinder absteigen und ihr Rad schieben.

Alle Radfahrer müssen grundsätzlich einzeln hintereinander fahren; nebeneinander dürfen sie nur fahren, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird. Sie müssen einen Radweg benutzen, wenn ein solcher gekennzeichnet ist. Mehr als 15 Radfahrer bilden einen geschlossenen Verband; dann geht’s auch zu zweit nebeneinander.

In Einbahnstraßen darf der Radfahrer nur die Gegenrichtung nutzen, wenn ein Zusatzschild angebracht ist. In verkehrsberuhigten Bereichen (Spielstraßen) darf nur mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Bei Überquerung eines Fußgängerüberweges muss das Fahrrad geschoben werden. In Fußgängerzonen ist das Radfahren verboten. Erlaubt ist es nur mit einem Zusatzschild; dann gilt jedoch Schrittgeschwindigkeit. Das Telefonieren während der Fahrt ist wie beim Autofahren verboten. Einen „Beifahrer“ auf der Fahrradstange oder dem Gepäckträger dürfen Sie nicht mitnehmen. Ausnahme sind Kinder bis zum 7. Lebensjahr; dabei muss jedoch ein geprüfter Kindersitz benutzt werden. Letztlich: Eine generelle Helmpflicht ist nicht vorgeschrieben. Dennoch sollte man nicht auf den Kopfschutz verzichten.

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