Die Parkscheibe einfach vorstellen…?

VERKEHRSRECHT – Tipps von Rechtsanwalt Mark Eplinius, Potsdam, Fachanwalt für Verkehrsrecht

Herr Eplinius, ich las irgendwo, dass man bei der Einstellung der Parkscheibe zu Beginn des Parkens eine halbe Stunde weiterdrehen kann. Stimmt das? Sven K., Rehbrücke

Das ist richtig. Beim Einstellen wird die Scheibe so gedreht, dass der Strich mit der entsprechenden Angabe unter dem weißen Dreieck (Pfeil) die der tatsächlichen Ankunft folgende halbe Stunde zeigt. Beispiel: Bei Ankunft um 15.10 Uhr muss der Pfeil auf der Parkscheibe auf den nächsten Strich, also 15:30 Uhr, eingestellt werden. Die Einteilung der Skala ist deshalb absichtlich in eine Genauigkeit von halben Stunden eingeteilt. Ein Einstellen auf einen weißen Zwischenraum ist nicht gestattet.

Grundsätzlich dient die Parkscheibe beim Parken zur Anzeige der Ankunftszeit (des Parkbeginns). Deshalb kann man auch immer das Wort Ankunftszeit auf der Vorderseite der Parkscheibe lesen. Die Regelungen rund um die Parkscheibe finden Sie in der StVO. Die äußeren Abmessungen betragen 15 cm x 11 cm, so dass ein selbstgeschriebener Zettel nicht ausreicht. Die Parkscheibe muss gut sichtbar ins Kraftfahrzeug gelegt werden, damit die Ankunftszeit von außen abgelesen werden kann.

Parkscheiben dürfen auch mit Werbung bedruckt werden, wobei diese nur auf der Rückseite angebracht werden darf. Im Handel werden auch Parkscheiben mit eingebautem Uhrwerk verkauft, welches die Parkscheibe mitdrehen lässt. Diese Art von Parkscheiben ist jedoch nicht erlaubt, da die Zeiger während des Parkens weiterlaufen.

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