Die 8 wichtigsten Tipps für eine Polizeikontrolle

VERKEHRSRECHT-Tips von Rechtsanwalt Mark EpliniusPotsdam,     Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht

Wenn die Polizei mit der roten Kelle winkt, ist das für jeden Autofahrer eine stressige Situation. Trotzdem sollten Sie auf ein paar Grundregeln achten:  

  1. Zunächst: Niemand muss sich selbst belasten – jeder hat das Recht zu schweigen!
  2. Die Polizei muss Sie auf Ihr Schweigerecht hinweisen – nur dann sind Ihre Äußerungen juristisch verwertbar.
  3. Spontanäußerungen können Sie den Führerschein kosten! Wollen Sie sich zum Sachverhalt äußern, tun Sie das am besten hinterher schriftlich und nach Rücksprache mit einem Anwalt.
  4. Die Auskunftspflicht gegenüber der Polizei beschränkt sich auf Angaben zur Person.
  5. Zeigen Sie Ihre Fahrzeugpapiere vor, falls die Beamten dies verlangen.
  6. Seien Sie höflich und kooperativ, aber auf keinen Fall zu auskunftsfreudig – das gilt auch für Ihre Mitfahrer.
  7. Verhängt die Behörde eine ungerechtfertigte Buße gegen Sie, sollten Sie über einen Anwalt Einspruch einlegen. Dies muss innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung des Bußgeldbescheids geschehen. Im weiteren Verfahren wird dann die Rechtmäßigkeit des Bußgeldbescheides geklärt.
  8. Wer Punkte, Fahrverbot oder Führerscheinentzug verhindern will, sollte ebenfalls umgehend einen spezialisierten Anwalt einschalten. So können Messfehler aufgedeckt oder aufgrund von besonderen persönlichen Umständen der Führerschein erhalten werden.

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